44 Modellregionen in ganz Österreich bereiten sich auf Klimawandel vor.

Der Klimawandel ist bereits im Gange, darüber sind sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt einig. Prognosen zeigen, dass auch Österreich davon betroffen ist. Von Klimaerwärmung bis zum Anstieg von Naturkatastrophen zeigen sich die Auswirkungen des Klimawandels in verschiedenen Formen.

Niederoesterreich Hitzetage Beobachtung und ferne Zukunft

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Die KLAR Regionen wollen darauf reagieren, um Gefahren frühzeitig abzuwenden und Chancen, die sich aus den veränderten Bedingungen ergeben, nutzen. So kann die hohe Lebensqualität in Österreich langfristig gesichert werden.

Dabei wird zwischen soften, grünen und grauen Maßnahmen unterschieden.

  • "softe Maßnahmen" werden Information und Bewusstseinsbildung genannt, hierzu zählen insbesondere diverse Veranstaltungen. Ziel dieser Manahmengruppe ist es, die Öffentlichkeit über Klimawandelanpassungsmaßnahmen zu informieren und mit ihr gemeinsam zu entwickeln.
  • "grüne Maßnahmen" sind natürliche, nachhaltige Maßnahmen, wie beispielsweise begrünte Retentionsbecken. Sie werden in der Ingenieurbiologie vermehrt eingesetzt und sollen Klimawandelanpassungsmaßnahmen ökologisch verträglich gestalten.
  • "graue Maßnahmen" werden alle baulichen Anpassungsmaßnahmen genannt. Sie sind teilweise zum Schutz der Öffentlichkeit notwendig, sollen allerdings, wenn möglich, durch grüne Maßnahmen ersetzt oder ergänzt werden.

Die Klimawandelanpassungsmodellregions-ManagerInnen (KLAR-ManagerIn) wollen diese Prinzipien in ihren Regionen verankern und entsprechende Maßnahmen umsetzen.

Begleitet werden sie dabei von erfahrenen ExpertInnen, in Workshops und Schulungen wird ihr Wissen in den Bereichen Arten- und Naturschutz, Energieeffizienz, Mobilität, Raumplanung, Gesundheit, Katastrophenschutz, sowie Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung vertieft.

klar-anpassungsregionen.at

Zitate

Fünf Gemeinden - eine Region - ein Ziel!
(Bgm. Eduard Roch, Zeiselmauer-Wolfpassing)

 

5 starke Gemeinden vernetzt mit einem Ziel: Gesteigerte Energie-Unabhängigkeit und wirtschaftliche Nachhaltigkeit für unsere Region.
(Bgm. Maximilian Titz, St. Andrä-Wördern)

 

Neue Strategien für Klima und Energie gemeinsam erarbeiten.
(Bgm. Roland Nagl, Königstetten)

 

Meilensteine für den Umweltschutz gemeinsam in der Region setzen.
(Bgm. Hermann Grüssinger, Muckendorf-Wipfing)

 

Das Projekt KEM soll uns als Gemeinden unterstützen, um bereits umgesetzte Projekte in anderen KEM-Regionen im eigenen Bereich umzusetzen und das Rad nicht neu zu erfinden.
(Bgm. Thomas Buder, Tulbing)